Ein Tag auf der Insel Reichenau


Am Sonntag, 19.Mai, trafen sich die Mitglieder und Gäste um 7:45 Uhr im Bahnhof Horb um mit dem Zug nach Reichenau Baden zu fahren. Ein fast leerer Wagen bot für die 30 Wanderer genügend Platz zum Sitzen. Nach knapp 2 Stunden und einmaligem Umsteigen wurde das Ziel erreicht. Hier bot sich die Gelegenheit für die mitgereisten „Senioren“ mit dem Bus auf die Insel zu fahren. Für die Wanderer hieß es mit forschem Schritt  loszugehen, denn um 11:30 Uhr war eine Führung in der St. Georg Kirche bestellt. Ohne größere Pause und der noch kühlen Temperatur wurde der 4 km lange Dammweg überwunden und man kam pünktlich bei der Kirche an, wo auch die Busfahrer schon warteten. In der rund einstündigen Führung wurde die Geschichte der Reichenau und der Kirchen erläutert. In der St. Georg wurden die freigelegten Fresken erklärt und warum die Kirche, die zum Weltkulturerbe zählt, von Mai bis Oktober nur mit Führung zu betreten ist. Die Fresken sind zum Teil 1000 Jahre alt und sind somit von unschätzbarem Wert. Nach der Führung machte man sich auf den Weg zur Mittagsrast. Nachdem man sich mit gutem Essen und Getränken den Hunger und Durst gestillt hatte ging es weiter zum Münster, hier konnte ein kurzer Blick ins Innere getan werden. Der Weg führte, vorbei an Gewächshäuser und Gemüseäcker, auf die Südseite der Insel wo Bootsanleger und prächtige Hotels zu finden sind. Wegen dem schönen Wetter verlangte so mancher seinen Appetit auf Eis zu stillen. Eine Eisdiele bot dafür die Gelegenheit. Man konnte auch gut den sogenannten See-Rhein zwischen dem Schweizer Festland und der Hörie erkennen, der den Ablauf des Bodensees bildet. Die Zeit floss dahin und der Himmel verdüsterte sich zunehmend und so machte man sich auf den Rückweg. Man genoss den schönen wechselhaften Ausblick zur Schweizer Seite und auf die Vogelwelt im Wollmatingener Ried.

 

Kaum saß man im Zug ging das Gewitter los. Glück gehabt so kam man trocken durch den Tag.

 

E.P. 20.05.2019

 


31 März "Grenzsteinwanderung zwischen Ihlingen und Bittelbronn"


Während in Horb der „Horber Frühling“ zelebriert wurde und jede Menge Besucher aus nah und fern in die Stadt strömten machten sich 17 Mitglieder und Gäste der Schwarzwaldverein Ortsgruppe Horb e.V. zu einer Tagestour von Ihlingen nach Bittelbronn auf den Weg. Mit dem Freitzeitbus fuhr man nach Ihlingen und stieg immer bergauf an der Josefs Kirche vorbei und der Straße folgend in den Wald. Nach kurzer Zeit wurde der 1.Grenzstein gefunden. Dieser zeigte auf der einen Seite das Wappen von Württemberg und dem Ort Ihlingen, auf der anderen Seite das Wappen von Hohenzollern und den Ort Dettingen. Die in rot eingefärbte Kerbe zeigt den Verlauf der Grenze an. Man ging auf dem Weg weiter den Berg hinauf und fand so manch schönen Ausblick. Die folgenden Grenzsteine zeigten weitere Herrschaftsansprüche an diesem Gebiet. Da die Steine größtenteils nicht entlang der heutigen Wege stehen, musste man querwaldein laufen. Man kam an vielen Steinen

 

vorbei und wunderte sich wem wo und wie ein Gebiet zugesprochen wurde. So sind in dem abgegangenen Abschnitt folgende 10 Herrschaftsbereiche vorhanden: Königreich Württemberg, Fürstentum Hohenzollern, Königreich Preußen, Vorderöstereich, Johanniterkonmende Rexingen, Wernau, Ehingen, Kloster Muri und Heilig Geist Spital. Nach all den Strapazen, querfeldein über Stock und Stein, mehr Stock als Stein, war man froh die Einkehr in Bittelbronn erreicht zu haben. Nach der Stärkung ging es per Bahn zurück nach Horb wo man gegen 19:00 Uhr eintraf. Somit ging ein schöner warmer Frühlingstag mit viel neuem Wissen zu Ende.

 

31.03.2019 E.P.

 


28 März " Unser Beitrag zum Naturschutz „Kreuzerputzete“"


Wie in den Jahren zuvor traf man sich am Donnerstagabend zur Putzaktion „Kreuzer“. Musste der erste anberaumte Termin wegen sehr schlechtem Wetter abgesagt werden, so war es an diesem Donnerstag geradezu ideal. Die Tage davor waren trocken und warm, so dass man davon ausgehen konnte einen trockenen, festen Boden anzutreffen. Es kamen nur die bekannten 6 Personen zusammen die schon immer dabei waren mit dem Unterschied, dass diesmal schon  einer seinen Enkel mitbrachte, der mit Eifer dabei war. Durch die federführende Naturschutzwartin wurden die Aufgaben verteilt. Die große Gruppe übernahm die Bildechinger Steige, den Wanderweg im Hang und die Kreuzerstraße. 2 Personen gingen den Zickzackweg ab der Weingasse bis zum Wasserturm und zurück zum Kreuz ab. Es lag wieder viel Müll herum, der achtlos aber auch gezielt entsorgt wurde. So fand man eine Tüte voller CDs, eine Geldkassette und eine Registrierkasse. Mancher Abfall konnte nicht geborgen werden, da er zu tief im Hang lag und man nicht herankommen konnte. Nach knapp zwei Stunden hatte man das Ziel erreicht und den Kreuzer wieder gereinigt. Das Gesammelte wird vom städtischen Bauhof abgeholt und entsorgt.

 

Auf dem Bild sind die Helfer, mit Enkel, zu sehen. Links hinter dem blauen Sack ist die Kasse zu erkennen.

 


Winterwanderung zwischen Freudenstadt und Loßburg


Am vergangenen Sonntag, 27.01.19, trafen sich die Wanderfreunde des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Horb e.V. am Parkplatz ALDI in Horb um in Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt zu gelangen.

 

Obwohl die Wetterprognose einen stürmischen, regnerischen Tag prognostizierte war der Wanderführer von der großen Teilnehmerzahl überrascht. Hatte er doch eine Strecke ausgesucht, die den wenigsten bekannt war. Also fuhr man guter Dinge los und erreichte ungestört das Ziel. Da noch viel Schnee lag musste ein anderer Parkplatz angefahren werden was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. So wurde die Wanderung bei einem anderen Startpunkt begonnen. Da Gehwege mit Schnee überhäuft waren mussten die ersten hundert Meter auf der Straße zurückgelegt werden, was dank geringem Verkehr gut zu bewältigen war. Auf geräumten Wegen ging es zügig in den Wald. An der ersten Weggabelung war es mit geräumt vorbei und man stapfte durch den Schnee. Es war ja eine Winterwanderung. So ging man in Reihe in den Spuren der Vordermänner/frauen. Ein gewohnter Tempodurchschnitt kam dabei nicht heraus. Normal sollte die Strecke um etliches weitergehen, was aber durch die Anstrengung nicht sinnvoll erschien. Also kehrte man gleich ein. Wie man so in der Gaststette saß, Getränke und Essen bestellte, ging draußen ein Starkregen gepaart mit starken Windböen los. Jeder war froh im trockenen zu sitzen.

Nach einem guten deftigen Hüttenessen ging es auf den Rückweg. Kein Weg war geräumt und so stapfte man munter durch den Schnee. Alle waren froh, dass man zum Schluss auf dem kürzesten Weg zum Auto ging. Es war ein schöner und anstrengender Sonntag, aber fast jeder wünschte sich eine Wiederholung .......... im Sommer.

 

Am Parkplatz verabschiedete man sich und jeder fuhr nach Hause.

 

Bis zur nächsten Wanderung. Vielleicht haben auch sie Lust bekommen einmal mitzuwandern. Herzlich willkommen.

 


Zum Auftakt der Wandersaison 2019 wurde die Wanderung auf dem Raichberg zum 37.Mal durchgeführt.


 Wie in den vergangenen Jahren traf man sich am 6.Januar zur Auftaktwanderung auf dem Aldi Parkplatz in Horb um in Fahrgemeinschaften zum Startpunkt der Wanderung Parkplatz „Stich“ zu fahren. Die Gruppe, bestand nur aus sieben Teilnehmern/innen. Es lag wohl am Horber Wetter, denn der Tag zeigte sich trüb und regnerisch. Mit zwei Autos fuhr man zum Parkplatz Stich und je höher man kam änderte sich der Regen in Schneetreiben. Der sonst gutbelegte Parkplatz lag fast verwaist da, nur zwei Autos standen da. Bei Schnee-treiben mit Wolkenverhangenem Himmel machte man sich auf den Weg. Da man die erste Wandergruppe war, musste man den Weg vorstampfen was gleich zu Beginn in die Waden ging. Die Bäume und Sträucher boten jedoch einen tollen Anblick. Da man mit Schneebruch und glatte Stellen im Anstieg rechnen musste, wurde eine flachverlaufende Wegstrecke ausgesucht. War der erste Abschnitt nur mit Neuschnee bedeckt, so konnte im 2.Wegteil zügig marschiert werden. Der letzte und größere Abschnitt war wieder mit Neuschnee und Schneeverwehungen bedeckt. Das Spurgehen ging wieder los. Pünktlich zur vereinbarten Zeit traf man im Zollersteighof zur Mittagsrast ein. Hier warteten schon die älteren Mitglieder (über 80-90jährigen) auf uns. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen machte man sich auf den Weg zum Zellerhorn. Auf der Strecke traf man nur wenige Spaziergänger an. Der schöne Ausblick vom Zellerhorn wurde diesmal durch den tiefhängenden Nebel verwehrt. Die gesamte Gruppe vor der im Nebel verschluckten Burg Hohenzollern.

 

Nach dem traditionellen Imbiss (Schwarzwurst mit Knoblauch, Zwiebeln und selbstangesetzten Schnäpsen) machte man sich auf den Rückweg. Am Parkplatz Zollersteighof trennte sich die Gruppe. Ein Teil musste wieder zum Stichparkplatz gehen. Man kam noch am Skihang vorbei und sah eine Weile den Kindern zu wie sie auf Skiern den Hang herab sausten. Die zurückgelegte Wegstrecke betrug 12 km. Auf der Rückfahrt konnte man sehen welchen Einfluss die Höhenmeter auf die Natur haben. Zuerst verloren die Bäume ihre Schneelast, dann wurde auch der Schnee am Boden immer weniger. In Horb war davon nichts mehr vorhanden. So verging ein schöner, wenn auch nasser und kalter Wandertag. Alle waren mit dem Tag zufrieden und freuen sich auf die nächste Wanderung am 27.Januar 2020.

 

                                                                                                                                             07.01.2019 E.P.